Même si je l'ai déjà mis sur le blog... ça reste tellement adorable!
... salut de nouveau
Wieder auf Reisen.
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.
Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,
und du läufst mir jauchzend entgegen.
...
Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!
Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.
Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,
und du läufst mir jauchzend entgegen.
...
Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!
Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)
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Mittwoch, 24. Oktober 2018
Sonntag, 17. Juni 2018
diese Narren
Malverbot... Diese Narren,
als ob sie nicht wüßten,
daß es auch unsichtbare Bilder gibt.
Siegfried Lenz, Deutschstunde, 1968
Donnerstag, 29. Juni 2017
Mitternacht
Der junge Mann an seinem Tisch
ist ein alter Mann, in eine Zeitung gewickelt.
Es ist Mitternacht, der Tiefkühlmond
ahnt den Weg wohin,
will aber noch nicht. Ein Geist
führt das Buch, in dem das Geschick
lagert, der Schriftsteller
fehlt, "ist gleich wieder da",
hüte den Laden! Aus der Vergangenheit
schlüpft ein Satz, getarnt,
die Stiefel auf der Straße
suchen ihren Weg in spröden Jahren.
Gewalt ist sanftmütig, der junge Mann
schaut rüber zum alten Mann,
bis der seine Zeitung zu Flügeln faltet
und wegfliegt, ohne zu grüßen.
Auch woanders
singt es leise.
Wie eine Taube,
die aufgibt.
Cees Nooteboom
aus: Cees Nooteboom, Licht überall, Suhrkamp Verlag, 2013, Berlin
Time is such a hungry beast...
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