... salut de nouveau

Wieder auf Reisen.
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.


Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,

und du läufst mir jauchzend entgegen.

...

Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!


Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)


Freitag, 10. März 2017

Proficiat met je verjaardag!

Ach, wie wundervoll!

Donnerstag, 9. März 2017

Hotel Nooteboom

Ja, es sind wieder gute Tage, um Nooteboom zu lesen und zu hören und zu sehen...
Viel Freude!
L.

Mittwoch, 8. März 2017

Wir sind Frauen, wir tun Gutes und wir sind stolz!


Frauenbildnis

Dazusein hat sie, zur Auswahl.
Sich zu verwandeln, daß nur nichts sich ändert.
Leicht ist das, schwer, unmöglich, wert eines Versuchs.
Ihre Augen sind nach Bedarf grün oder grau
oder schwarz, lustig und ohne Grund voller Tränen.
Sie schläft mit ihm, als sei sie die erste vom Ufer,
die einzige auf dieser Welt.
Sie gebiert ihm vier Kinder, kein Kind oder ein einziges.
Naiv ist sie, doch sie kommt bestens zu Rande.
Schwach, doch wird sie die Lasten tragen.
Wenn es an Köpfchen ihr fehlt, wird sie es haben.
Jaspers liest sie und Frauengazetten.
Kennt sich mit Schrauben nicht aus und baut Brücken.
Jung, wie es heute in Mode, jung, ist sie noch immer jung.
Hält in der Hand einen Spatz mit gebrochenem Flügel,
eigenes Geld zu weiter und langer Reise,
hält Fleischwolf, Kompresse, ein Glas voll Wodka.
Wohin läuft sie so eilig, ist sie nicht müde.
Aber nein, nur ein bißchen, sehr müde, geschafft, doch das macht nichts.
Entweder sie liebt ihn, oder sie hat die Nase voll, 
gut oder schlimm, auf Gedeih und Verderb. 

Wisława Szymborska
aus: Wisława Szymborska, Vokabeln. Gedichte, Volk und Welt Verlag, 1979, Berlin


Schiffstagebuch

Heute allein hörbarer Genuss! L.

Dienstag, 7. März 2017

Esmé Patterson: NPR Music Tiny Desk Concert

What an enchanting lady... 

I can't sit still 'cause I'm no mountain
I can't sit so still 'cause I'm no mountain
I can't sit still forever, I'm no mountain
I'm human, I'm human

Esmé Patterson



What do you call a woman / 
When she's lying in your bed? 

E.P.


Montag, 6. März 2017

Der Traum ist aus

Jeanloup Sieff

Ich hab geträumt, der Winter wär vorbei,
du warst hier und wir war'n frei
und die Morgensonne schien.
Es gab keine Angst und nichts zu verlieren.
Es war Friede bei den Menschen und unter den Tieren.
Das war das Paradies.

Der Traum ist aus! Der Traum ist aus!
Aber ich werde alles geben, daß er Wirklichkeit wird.
Aber Ich werde alles geben , daß er Wirklichkeit wird.

Ich hab geträumt, der Krieg wär vorbei,
du warst hier, und wir war'n frei
und die Morgensonne schien.
Alle Türen war'n offen, die Gefängnisse leer.
Es gab keine Waffen und keine Kriege mehr.
Das war das Paradies!

Der Traum ist aus! Der Traum ist aus!
Aber ich werde alles geben, daß er Wirklichkeit wird.
Aber Ich werde alles geben , daß er Wirklichkeit wird.

Gibt es ein Land auf der Erde,
wo der Traum Wirklichkeit ist?
Ich weiß es wirklich nicht.
Ich weiß nur eins und da bin ich sicher,
dieses Land ist es nicht. Dieses Land ist es nicht.
Dieses Land ist es nicht. Dieses Land ist es nicht.

Der Traum ist ein Traum, zu dieser Zeit,
doch nicht mehr lange, mach dich bereit
für den Kampf um's Paradies!
Wir haben nichts zu verlieren außer unserer Angst,
es ist unsere Zukunft, unser Land.
Gib mir deine Liebe, gib mir deine Hand.

Der Traum ist aus! Der Traum ist aus!
Aber ich werde alles geben, daß er Wirklichkeit wird.
Aber Ich werde alles geben , daß er Wirklichkeit wird.

Wirklichkeit...

Rio Reiser