... salut de nouveau

Wieder auf Reisen.
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.


Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,

und du läufst mir jauchzend entgegen.

...

Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!


Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)


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Donnerstag, 3. September 2015

L'ultima bacio


Ach, ja, Carmen Consoli, Nein, es ist kein Kitsch, und nein, ich habe keinen Kummer. 
Aber ich habe dieses Video wiederentdeckt und Carmen? Carmen ist und bleibt wundervoll. 
Viel Freude beim Hören - und Lesen! L.


Cerchi riparo fraterno conforto 
tendi le braccia allo specchio 
ti muovi a stento e con sguardo severo 
biascichi un malinconico Modugno
Di quei violini suonati dal vento
l'ultimo bacio mia dolce bambina
brucia sul viso come gocce di limone
l'eroico coraggio di un feroce addio
ma sono lacrime mentre piove
piove
mentre piove
piove
mentre piove
piove
Magica quiete velata indulgenza
dopo l'ingrata tempesta
riprendi fiato e con intenso trasporto
celebri un mite e insolito risveglio
Mille violini suonati dal vento
l'ultimo abbraccio mia amata bambina
nel tenue ricordo di una pioggia d'argento
il senso spietato di un non ritorno
Di quei violini suonati dal vento
l'ultimo bacio mia dolce bambina
brucia sul viso come gocce di limone
l'eroico coraggio di un feroce addio
ma sono lacrime
mentre piove
piove
mentre piove
piove
mentre piove
piove

Carmen Consoli



Sonntag, 2. Dezember 2012

Turmsegler

Turmsegler mit den zu grossen Flügeln, der da kreist und schreit seine Freude rings um das Haus. 
So ist das Herz.

Er läßt den Donner verdorren. Er sät in den heiteren Himmel. Streift er den Boden, schlitzt er sich auf.

Sein Widerpart ist die Schwalbe. Er verabscheut die häusliche. Was gilt das schon: Filigran des Turms?

Er rastet in dunkelster Höhlung. Niemand hat es so eng wie er.

Im Sommer der langen Helle streicht er davon in die Finsternis durch die
Fensterläden der Mitternacht.

Kein Auge vermag ihn zu halten. Er schreit, das ist sein ganzes Dasein. 
Ein schmales Gewehr streckt ihn nieder. So ist das Herz.


René Char, Poésies – Dichtungen, S. Fischer Verlage, 1959, Frankfurt am Main





Überwältigend-wahr und nahe:

http://unertraeglich-leicht.blogspot.de/2012/09/was-ist-freiheit.html

Warmherzig empfohlen allen Literaturbegeisterten: 
http://turmsegler.net