... salut de nouveau

Wieder auf Reisen.
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.


Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,

und du läufst mir jauchzend entgegen.

...

Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!


Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)


Donnerstag, 3. September 2015

L'ultima bacio


Ach, ja, Carmen Consoli, Nein, es ist kein Kitsch, und nein, ich habe keinen Kummer. 
Aber ich habe dieses Video wiederentdeckt und Carmen? Carmen ist und bleibt wundervoll. 
Viel Freude beim Hören - und Lesen! L.


Cerchi riparo fraterno conforto 
tendi le braccia allo specchio 
ti muovi a stento e con sguardo severo 
biascichi un malinconico Modugno
Di quei violini suonati dal vento
l'ultimo bacio mia dolce bambina
brucia sul viso come gocce di limone
l'eroico coraggio di un feroce addio
ma sono lacrime mentre piove
piove
mentre piove
piove
mentre piove
piove
Magica quiete velata indulgenza
dopo l'ingrata tempesta
riprendi fiato e con intenso trasporto
celebri un mite e insolito risveglio
Mille violini suonati dal vento
l'ultimo abbraccio mia amata bambina
nel tenue ricordo di una pioggia d'argento
il senso spietato di un non ritorno
Di quei violini suonati dal vento
l'ultimo bacio mia dolce bambina
brucia sul viso come gocce di limone
l'eroico coraggio di un feroce addio
ma sono lacrime
mentre piove
piove
mentre piove
piove
mentre piove
piove

Carmen Consoli



Mittwoch, 2. September 2015

Kann Fado fröhlich sein?


Kann Fado auch fröhlich sein? Liegt nicht schon in der Frage selbst ein unauflöslicher Widerspruch? Doch - Ana Moura singt Fado, bei dem man nicht sofort vor lauter saudade (tiefer, melancholischer Sehnsucht) nach dem nächsten Vinho Verde oder Portwein greifen und in der nächsten Ecke still weinen möchte - und sie ist, schlicht ausgedrückt, einfach wunderbar! Oder wie die Portugiesen sagen: Ela è meravilhosa! Fado, der zum Tanzen bringt - verrückt ist die Welt! Aber hört selbst:


Divertam-se - viel Spaß! 
L.

Dienstag, 18. August 2015

Senseo - für ein wenig schwarzen Humor am Morgen...

Flora und Fauna senken leise ihre Köpfe - 
aber wir sitzen zu Hause und trinken Senseo...




Montag, 17. August 2015

Wieder zurück...


Lange war ich nicht mehr hier, doch wenn sich ein guter Freund sorgt, dass es keine neuen Einträge mehr gibt, sollte ich wieder anfangen - habe ich mir zumindest gedacht. Vielleicht nicht allzu regelmäßig, vielleicht nur sporadisch, aber ja, gerne wieder. Und ja, demnächst auch etwas von Wolfgang, den ich nicht mehr mit Gisbert verwechseln werde... Bis bald wieder!
Luise


DAS LEICHTESTE DER WELT

Ich wurde geboren in einem Fluss
Und seitdem treibe ich dahin
Durch dieses Leben das mich lieben will
Egal was ich auch bin
Und also existiere ich und atme und finde
Das war gar kein schlechter Anfang

Dann lag ich eine Weile lang im Koma
Jetzt bin ich endlich wieder wach
Und ich hab Euch Blumen und Pralinen vom Arsch der Hölle mitgebracht
Ich lerne langsam wieder laufen und sprechen
Ich gebe den Dingen einen Namen

Ich sage meine Liebe, meine Lügen, meine Hoffnung, meine Schuld,
meine Leidenschaft, mein Feuer, meine Wut und meine Ungeduld
mein Nein und mein Vielleicht und mein unbedingtes Ja
oh ja, ich will

Oh ja, ich will
Oh ja, ich will
Oh ja, ich will

Ich will mich wieder wundern, will erstaunt sein
Will wie der allererste Mensch
Mit neuen Augen zwischen den Dingen stehen
Und nichts wiedererkennen
Die Schritte setzen durch Wälder und Wiesen
Und sagen, ja, es ist gut – ist gar nicht so schlecht

Und also öffne ich meine Arme, öffne sie so weit ich kann


Denn jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur scheiße verpackt
Und man fummelt am Geschenkpapier rum und kriegt es nur mühsam wieder ab

Doch ja, ich weiß jetzt, es gibt Menschen, die diese Welt durchaus rechtfertigen
Die durch ihr bloßes Dasein andern Menschen leben helfen
Die lieben und lieben und lieben und lieben und lieben und lieben
Als wäre es das Leichteste der Welt

Ich will einer von ihnen sein
Ich will einer von ihnen sein
Oh ja, ich will
Oh ja, ich will

Und manchmal liege ich nachts wach und träume von den schönsten Melodien
Sie schweben durch die Dunkelheit, ich stell mir vor, ich schwebe mit ihnen
Irgendetwas in mir will leuchten und wird schwerelos

Dann kommt ein Schlagzeug rein und treibt den Beat bis hinter meine Ohren
Ein Bass umgarnt die Bassdrum eine Gitarre drängt nach vorn
Und irgendwo im Nirgendwo pfeift ein himmlisches Feedback

Und alles gerät in Bewegung, der ganze Raum fängt an zu schwingen
Und ich höre eine engelsgleiche Stimme und viele mehr, die mitsingen
Sie singen „Never mind the darkness, Baby, you will be saved by Rock 'n' Roll, yeah Rock 'n' Roll”

Oh ja, ich will
Oh ja, ich will
Oh ja, ich will
Oh ja, ich will

Kid Kopphausen

Montag, 4. August 2014

Für das stille Glück...


Von und für Alexander, um den es leider still geworden ist. Alles Liebe und Gute dir!
L.

Freitag, 21. Juni 2013

Auf der Suche. Nach Erdbeeren.


Von allem geplagt, nur nicht vom Leben, nur nicht vom Sehen.
Ich will eine Zeit zurück, und in dieser Zeit einen Menschen.
Ein kurzer, phänomenaler Sprung nach hinten (besser: zurück?), und wenige Millisekunden später
Wieder zurück, im Jahr Hier.
Von deinen Träumen noch Schlafsand in meinen Augen -
also habe ich mir die Haare abgeschnitten, den Blick vertauscht,
das Lächeln geändert und bin ich geblieben. Den Blick ins weite,
vertraute Grün gerichtet, die Gedanken verloren und
Einen Hauch eines Parfums in der Nase.
Das Leben geht weiter.
Sagt man so.
Meins springt voran, ab und an einen scharfen Blick über die Schulter werfend.
Du.
Du Unbenennbarer.

L. / 21er juin 2013, Templin



Zwei Jahre später lese ich diesen Text wieder und entdecke - nur noch Spuren einer Vergangenheit. Jetzt lebe ich, neu, anders, ich bin glücklich, ich liebe und werde geliebt. 
Und das ist ebenso wundervoll wie kostbar. 
L.


Donnerstag, 20. Juni 2013

Birne

Die Luft in der Tram duftet nach Birnen, sonnenwarmen Birnen.
Und ein wenig Ice Dive von Adidas. Wunderschön und skurril zugleich.

Berlin, 21.30