Grüne Wildnis, hinter dem Zaun zu schauen:
Blätterschatten und Wipfelneigen, Und der Laube Geheimnis, bienenumbraust, Herbergende Zelle der Liebe, Und neben dem Kiesweg, das Beet, Wo das Blumenvolk haust, Und über dem Wasserfaß steht Wie aus Gold die Libelle – Ach, daß es so sommerlich bliebe! Georg Britting aus: Jahreszeiten, Rimbaud Verlag, 2015, Aachen |
... salut de nouveau
Wieder auf Reisen.
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.
Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,
und du läufst mir jauchzend entgegen.
...
Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!
Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.
Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,
und du läufst mir jauchzend entgegen.
...
Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!
Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)
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Dienstag, 28. Juni 2016
Sommerlicher Garten
Samstag, 17. Oktober 2015
Tollen im Neuschnee
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blendendes Weiß wie nie wieder
und wie’s frostig im Kindermund schmilzt Flieder von damals der Duft verborgener Veilchen Gras frisch gemäht glühende Sonne träumen im Nussbaum kleine grün-braune Finger auf rauher Rinde all das – darf man es nennen es zieht es zieht die Hand meiner Schwester die so früh wieder losließ Ilana Shmueli aus: Leben im Entwurf, Rimbaud Verlag, 2012, Aachen |
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Freitag, 21. Juni 2013
Auf der Suche. Nach Erdbeeren.
Von allem geplagt, nur nicht vom Leben, nur nicht vom Sehen.
Ich will eine Zeit zurück, und in dieser Zeit einen Menschen.
Ein kurzer, phänomenaler Sprung nach hinten (besser: zurück?), und wenige Millisekunden später
Wieder zurück, im Jahr Hier.
Von deinen Träumen noch Schlafsand in meinen Augen -
also habe ich mir die Haare abgeschnitten, den Blick vertauscht,
das Lächeln geändert und bin ich geblieben. Den Blick ins weite,
vertraute Grün gerichtet, die Gedanken verloren und
Einen Hauch eines Parfums in der Nase.
Das Leben geht weiter.
Sagt man so.
Meins springt voran, ab und an einen scharfen Blick über die Schulter werfend.
Du.
Du Unbenennbarer.
L. / 21er juin 2013, Templin
Zwei Jahre später lese ich diesen Text wieder und entdecke - nur noch Spuren einer Vergangenheit. Jetzt lebe ich, neu, anders, ich bin glücklich, ich liebe und werde geliebt.
Und das ist ebenso wundervoll wie kostbar.
L.
Donnerstag, 20. Juni 2013
Birne
Die Luft in der Tram duftet nach Birnen, sonnenwarmen Birnen.
Und ein wenig Ice Dive von Adidas. Wunderschön und skurril zugleich.
Berlin, 21.30
Und ein wenig Ice Dive von Adidas. Wunderschön und skurril zugleich.
Berlin, 21.30
Dienstag, 1. Januar 2013
Sehen und Anfangen
ein neues beginnen
vom alten losgelöst
in sicherer, aber sichtbarer entfernung
einiges werde ich vermissen
anderes wiederkehren sehen
meine hoffnung,
meine hoffnung.
Luise
Ja, die Frühlinge brauchten dich wohl. Es muteten manche
Sterne dir zu, dass du sie spürtest. Es hob
sich eine Woge heran im Vergangenen, oder
da du vorüberkamst am geöffneten Fenster,
gab eine Geige sich hin. Das alles war Auftrag.
Aber bewältigtest du's? Warst du nicht immer
noch von Erwartung zerstreut, als kündigte alles
eine Geliebte dir an? (Wo willst du sie bergen,
da doch die großen fremden Gedanken bei dir
aus und ein gehn und öfters bleiben bei Nacht.)
Sehnt es dich aber, so singe die Liebenden; lange
noch nicht unsterblich genug ist berühmtes Gefühl
Jene, du neidest sie fast, Verlassenen, die du
so viel liebender fandst als die Gestillten. Beginn
immer von neuem die nie zu erreichende Preisung;
denk: es erhält sich der Held, selbst der Untergang war ihm
nur ein Vorwand, zu sein: seine letzte Geburt.
Aber die Liebenden nimmt die erschöpfte Natur
in sich zurück, als wären nicht zweimal die Kräfte,
dieses zu leisten. Hat der Gaspara Stampa
denn genügend gedacht, dass irgendein Mädchen,
dem der Geliebte entging, am gesteigerten Beispiel
dieser Liebenden fühlt: dass ich würde wie sie?
Sollen nicht endlich uns diese ältesten Schmerzen
fruchtbarer werden? Ist es nicht Zeit, dass wir liebend
uns vom Geliebten befrein und es bebend bestehn:
wie der Pfeil die Sehne besteht, um gesammelt im Absprung
mehr zu sein als er selbst. Denn Bleiben ist nirgends.
Rainer Maria Rilke, Auszug aus der ersten Duineser Elegie, Reclam Verlag, 1997/2008, Stuttgart
Let's finish what we started...
[Bastille]
Let's finish what we started...
[Bastille]
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Rainer Maria Rilke,
René de Sein
Samstag, 8. Dezember 2012
Mittwoch, 7. November 2012
Fragen
Jede Antwort schließt die Tür zu der Welt, die die Frage aufgestoßen hat.
[Danke an den unbekannten Buchkäufer & Zirkuspädagogen,
der mir heute diesen Gedanken vermachte.]
Freitag, 19. Oktober 2012
[...]
Wie
Andere uns um Worte reicher machen - heute wurde mir das Wort
Heimatsucht geschenkt;
gebildet aus Heimat und Sehnsucht. Zu ehrlich für einen Freud'schen Versprecher,
ganz gleich, wie man Heimat auch definieren mag.
gebildet aus Heimat und Sehnsucht. Zu ehrlich für einen Freud'schen Versprecher,
ganz gleich, wie man Heimat auch definieren mag.
Luise - und
ein stilles Danke an Necmettin,
dem ich
dieses Wort zu verdanken habe.
Teşekkür
ederim!
Sonntag, 14. Oktober 2012
Errare
Ich dachte, es wäre ein Weg. Ein glücklicher, schlichter und schöner.
Es war eine Kreuzung. Und das Glück eben in die entgegengesetzte Richtung verschwunden.
Es war eine Kreuzung. Und das Glück eben in die entgegengesetzte Richtung verschwunden.
Luise
Freitag, 5. Oktober 2012
Heimelig.
Drei
Tage Ruhe vor mir. Kiefernnadeln-Harken im Garten bei wolkigem
Himmel, Herbst-Geruch in der Nase. Was für eine Erleichterung –
wie einfach die Dinge hier wieder sind. Einfach-schön, wieder zu
Hause Kind zu sein, sorglos und frei. Die noch unbezahlte Miete in
meiner neuen Stadt, der noch leere Kühlschrank? Ganz gleich, es
werden sich Lösungen finden lassen. Erst einmal – Laub harken,
Bahn um Bahn. Einfach und schlicht. Und doch – welch atemloses
blindes Spiel. Danke, Rilke. Mögest du dich bitte nicht in deinem
Raroneser Grab umdrehen.
Noch
eine Reihe und noch eine. Beruhigend.
Hardy
kommt mir in den Sinn. Hardy, dessen gute, aber verschmitzte Frage
„Wann muss ich nicht mehr Rasenmähen, um zu Hause willkommen zu
sein?“ ich seinerzeit nur mit einem Lächeln bedacht hatte. An
Hardy: Nie. Immer wieder werden wir aus dem Zug steigen, umarmt und
dann mit einem Rasenmäher oder einer Harke versehen werden. Und
genau das wird Zuhause bleiben; einige Tage in einer gewissen
Rasenmäher-Sorglosigkeit.
Es
wird dunkel. Ein vertrauter Ruf aus der Küche: Kommt doch endlich, der Salat ist fertig!
Und
zum Abendbrot Deep Purple. Alles wie immer. Wie gut.
[5.
Oktober 2012] Luise
Freitag, 28. Januar 2011
Zitronen und Lavendel
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