... salut de nouveau
Wieder auf Reisen.
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.
Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,
und du läufst mir jauchzend entgegen.
...
Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!
Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)
Du fragst oft nach mir.
Ich telephonier
noch vorm Zubettgehen mit dir.
Freu mich auf den Moment,
wenn ich steh in der Tür,
und du läufst mir jauchzend entgegen.
...
Und dann öffne ich meine Arme für dich.
Ja, dann öffne ich meine Arme für dich!
Dann öffne ich meine Arme, Gerhard Schöne (1992)
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Mittwoch, 26. Dezember 2012
Kleine Wellen, gekräuselt.
Im Hof spielten die Kinder umgeben von jahrhundertealter Vergangenheit. Die Stadt war uralt, ausgehöhlt, angefüllt mit Grotten und unterirdischen Verstecken. An Sommernachmittagen, wenn die Hausbewohner Ferien machten oder hinter ihren Rollläden verschwanden, ging ich in den zweiten Hof, wo es eine Zisterne gab, über der Holzbretter lagen. Ich setzte mich darauf, um die Geräusche zu hören. Vom Grund, wer weiß, wie tief unter mir, kam ein Rauschen bewegten Wassers.
Erri de Luca, Der Tag vor dem Glück, Graf Verlag, 2010, Berlin
Mittwoch, 19. Dezember 2012
[11]
Nous n'appartenons à personne
sinon au point d'or de cette lampe inconnue de nous,
inaccessible à nous qui tient éveillés le courage et le silence.
Wir gehören niemandem,
es sei denn dem Goldflämmchen jener uns unbekannten,
uns unerreichbaren, den Mut und das Schweigen wachhaltenden Lampe.
es sei denn dem Goldflämmchen jener uns unbekannten,
uns unerreichbaren, den Mut und das Schweigen wachhaltenden Lampe.
René Char, Poésies - Dichtungen, S. Fischer Verlage, 1959, Frankfurt am Main
Wir sind frei, frei, so unendlich frei.
Vielleicht. Hatten wir gehofft.
Sind wir es?
L.
Wir sind frei, frei, so unendlich frei.
Vielleicht. Hatten wir gehofft.
Sind wir es?
L.
Dienstag, 18. Dezember 2012
[10]
Rosée des hommes qui trace et dissimule ses frontières
entre le point-du-jour et l'émersion du soleil,
entre les yeux qui s'ouvrent et le cœur qui se souvient.
Tau
der Menschen, der seine Grenzen zieht und sie wieder unsichtbar
macht.
Sie verlaufen zwischen Tagesanbruch und Sonnenaustritt,
zwischen den Augen, die sich auftun, und dem Herzen, das sich erinnert.
Sie verlaufen zwischen Tagesanbruch und Sonnenaustritt,
zwischen den Augen, die sich auftun, und dem Herzen, das sich erinnert.
René
Char, Poésies – Dichtungen, S. Fischer Verlage, 1959, Frankfurt am
Main
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